Ein Betrugsfall über einen Online-Marktplatz beschäftigte das AG Bernau: Eine Käuferin gibt in einem Chat IBAN und Kreditkartendaten preis und bestätigt eine Zahlung. Doch fällt ein solcher Fall unter den Phishing-Schutz der Hausratversicherung? Das Gericht verneint.
Nach einem Unfall geht das Auto in die Werkstatt, wird repariert und der Versicherer zahlt. Später stellt dieser fest, dass die Reparatur zu teuer war, und fordert Geld zurück. Ein Gericht stellt klar: Das Werkstattrisiko schützt Geschädigte – für Werkstätten ist es kein Freifahrtschein.
Warum entscheiden Gerichte bei Home-Office-Unfällen unterschiedlich? Zwei Fälle vor dem Hessischen Landessozialgericht zeigen, dass es dabei auf einige Faktoren ankommt. Das gilt etwa beim Weg zum Mittagessen. Ob Versicherungsschutz besteht, hängt also von den Umständen des Einzelfalls ab.